METASTASIERUNG BEI ALK-POSITIVEM NICHT-KLEINZELLIGEM LUNGENKARZINOM (ALK+ NSCLC)

DIE METASTASIERUNG IM ZNS IST EINE HÄUFIGE UND SCHWERWIEGENDE FOLGE DES ALK+ NSCLCs

Patienten mit ALK-Translokation weisen ein organspezifisches Metastasierungsmuster auf.1 Die Inzidenz von Metastasen in Perikard, Pleura und Leber kann höher sein als bei Patienten ohne onkogene Treibermutationen (ALK, EGFR, KRAS).1 Patienten mit ALK+ NSCLC weisen häufig bereits bei Erstdiagnose Hirnmetastasen auf (24–39 %).1-3

DURCH ALK-INHIBITOREN HABEN PATIENTEN HEUTE DIE CHANCE AUF LEBENSVERLÄNGERUNG. IM FALLE EINGESCHRÄNKTER WIRKSAMKEIT IM ZNS KANN JEDOCH DAS RISIKO, HIRNMETASTASEN ZU ENTWICKELN, STEIGEN.4,5

METASTASIERUNG IN DAS ZENTRALE NERVENSYSTEM (ZNS)

Trotz der aktuell verfügbaren zielgerichteten Therapien können sich bei 60 % bis 90 % der Patienten schließlich Hirnmetastasen entwickeln. Viele von ihnen leiden davon ausgehend im Krankheitsverlauf unter stark einschränkenden Symptomen.4,5 Die Metastasierung in das Gehirn kann zu neurologischen Fehlfunktionen und kognitiven Einschränkungen führen, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirken.4,5

Hirnmetastasen führen u. a. zu folgenden Komplikationen5:

  • Neurokognitive Fehlfunktion
  • Verkürzte Lebenserwartung
  • Psychische Einschränkungen
  • Körperliche Einschränkung
  • Schwere Begleiterkrankungen

Schwerwiegende Nebenwirkungen, die mit der radiologischen bzw. chirurgischen Behandlung der Hirnmetastasen einhergehen, belasten die Patienten zusätzlich, wobei teilweise weniger als 25 % das erste Behandlungsjahr überleben.5,6

1. Doebele RC, LU X, Sumey C, et al. Cancer. 2012;118(18):4502-4511.
2. Wong, A., Front Oncol. 2017; 7:33. doi: 10.3389/fonc.2017.00033.
3. Gainor, JF., JCO Precis Onco;2017. doi: 10.1200/PO.17.00063.
4. Rusthoven CG, Doebele RC. J Clin Oncol. 2016;34(24):2814-2819.
5. Guérin A, Sasane M, Zhang J, et al. J Med Econ. 2015;18(4):312-322.
6. Lee YW, Cho HJ. Lee WH, Sonntag WE. Biomol Ther. 2012;20(4):357-370.