Eine der großen Herausforderungen und gleichzeitig Notwendigkeit der aktuellen Covid-19-Pandemie ist “Social Distancing”, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Um den Abstand zu wahren, finden viele Veranstaltungen, Konferenzen oder Seminare virtuell statt. Der Wissensaustausch kann so glücklicherweise ebenso digital stattfinden – was jedoch im virtuellen Raum schwieriger wird, ist der persönliche Austausch. Ein Netzwerk, neue Kontakte und berufliche Beziehungen in der Wissenschaft entstehen häufig durch (zufällige) Gespräche auf Kongressen oder Events. Während einer Online-Veranstaltung sind diese Begegnungen aber scheinbar kaum möglich. Doch auch in der digitalen Welt kann aktiv Networking betrieben werden. Dafür haben wir ein paar einfache Tipps & Tricks zusammengestellt, wie Vernetzung ebenfalls virtuell stattfinden kann.

Netzwerke finden & nutzen – und zwar online!

Stellen Sie sich die Frage: „Wo sind die Menschen, mit denen ich vernetzt sein möchte?“. Es gibt unterschiedliche Netzwerke und Angebote für Frauen in der Medizin und Wissenschaft, um sich – auch digital – auszutauschen. Machen Sie sich auf die Suche! Folgend finden Sie zwei erste Möglichkeiten:

  • Business-Frauennetzwerke, wie beispielsweise Healthcare Frauen e.V. (HCF) zeigen, wie einfach und unkompliziert das Netzwerken sein kann. Gleichgesinnte können sich in verschiedenen Formaten live oder virtuell treffen und austauschen.
  • Aber auch wissenschaftliche Netzwerke wie die Ärztecommunity Coliquio bieten viele Möglichkeiten. Bei Coliquio medical education wird beispielsweise ein kurzer Impulsvortrag mit viel Zeit für die Fragen der Teilnehmer und den Austausch mit dem Experten kombiniert. Ein solcher Vortrag kann somit eine Basis für den Austausch mit interessanten Kontakten sein.

6 Tipps für mehr Erfolg beim Online-Networking

Damit der Austausch auf diesen virtuellen Kanälen nicht zu kurz kommt, haben wir Ihnen hier ein paar wichtige Tipps zusammengestellt. So zeigen Sie auch in der digitalen Welt Präsenz.

Tipp 1: Wie werde ich in Videokonferenzen sichtbarer?

Nicht verstecken! Auch wenn es online einfach ist, einfach nur eine stille Zuhörerin zu sein, ist es wichtig, sich am virtuellen Gespräch zu beteiligen und einzubringen. Damit das besser gelingt, notieren Sie sich vorab Fragen zum Thema und recherchieren Sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und dann: Video einschalten und sich einbringen!

Tipp 2: Fokussiert bleiben!

Während einer digitalen Veranstaltung heißt es vor allem: Fokussiert bleiben. Denn in der gewohnten (häuslichen) Umgebung vor dem Computer kann sich der Fokus schnell verschieben. Daher: Handy weglegen, Türen schließen und sich ganz bewusst Zeit nehmen für die nächste Stunde und das nächste Gespräch.

Tipp 3: Der Blick über den Bildschirm hinaus!

Anders als bei einem Kongress hat man bei digitalen Formaten nicht unbedingt die Möglichkeit, mal hier oder da in einen Vortrag oder Workshop reinzuschauen und so zufällig auf spannende Menschen zu treffen. Scheuen Sie aber dennoch nicht den “Blick über den Tellerrand” und nehmen Sie mal an digitalen Events teil, die auf den ersten Blick vielleicht nicht hundertprozentig zum eigenen Profil passen. Lassen Sie sich auf neue Themen, Menschen und Impulse ein.

Tipp 4: Tools der digitalen Konferenzen nutzen!

An Konferenzen werden immer häufiger Tools für “digitales Matchmaking” angeboten. Hier können Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmte Interessensgebiete angeben, woraufhin dann Partner für ein interessantes 1:1 Gespräch zusammengebracht werden. Beispielsweise werden mit Hilfe eines Tools Teilnehmer an einen virtuellen Tisch zum „Kaffeetrinken“ zusammengebracht, um sich dort ungezwungen und wie in einem zufälligen Gespräch über gemeinsame Themen austauschen zu können.

Tipp 5: Den Anschluss nicht verlieren

Ein erster Kontakt und ein Gespräch auf einem virtuellen Event ist erst die halbe Miete. Wichtig ist es, im Nachgang nicht den Anschluss zu verlieren. Also kehren Sie nicht einfach wieder in den Alltag zurück, sondern halten Sie den Kontakt zu spannenden Personen aufrecht, verknüpfen Sie sich und bleiben Sie – über E-Mail, soziale Netzwerke oder telefonisch – im Gespräch.

Tipp 6: Keine Angst vor digitalen Tools

Und zu guter Letzt – keine falsche Scheu! Es wird viel von verschiedenen Tools und Formaten gesprochen und ständig kommen neue Lösungen auf. Das kann schnell überfordern. Aber: Keine Angst haben und einfach mal probieren. Eigentlich ist das alles kein Hexenwerk und selbst wenn die Technik mal nicht gleich funktioniert, ist man sicher nicht die Erste, der das passiert, und das Verständnis dafür ist immer und bei allen gegeben.

Die Chancen des “New Normal” aktiv nutzen

Nutzen, Teilnehmen, Ausprobieren! Informieren Sie sich zum Beispiel auf oncotrends über anstehende Kongresse und nutzen Sie die angebotenen (digitalen) Veranstaltungen. Nehmen Sie aktiv an virtuellen Angeboten teil und probieren Sie verschiedene Möglichkeiten an digitalen Tools aus. Unser “New Normal” birgt mindestens genauso viele Chancen wie Herausforderungen. Zeit- und Geldersparnis durch wegfallende Reisen, vielversprechende Tools in digitalen Konferenzen und eine große Vielfalt an Online-Netzwerken bieten, vor allem während der aktuellen Pandemie-Situation, eine Vielzahl an Möglichkeiten für erfolgreiches Networking.

Zuletzt aktualisiert: 04.05.2021

Im neunten Webinar „Digitaler Helfer gegen Fatigue: Die Untire App sprach Herr Simon Spahrkäs, MSc, Psychologe mit Spezialisierung auf Onkologie und PhD Kandidat an der Universität Groningen, über krebsbedingte Fatigue und was Betroffene selbst dagegen tun können. Dazu stellte er ein digitales Selbstmanagement-Programm vor, die Untire App, die speziell für Krebspatienten entwickelt wurde. Im Webinar erklärte Herr Spahrkäs, wie die App Betroffenen im Alltag helfen kann, ihre Fatigue zu reduzieren und wieder mehr Energie zu bekommen.

Warum bewältigen manche Menschen stressige Situationen und Krisen erfolgreich und gehen sogar gestärkt daraus hervor, während andere daran zerbrechen? Isabella Helmreich ist wissenschaftliche Leiterin des Bereichs „Resilienz & Gesellschaft“ am Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz und geht in ihrer Arbeit dieser Frage nach.

Im achten Webinar „Rückkehr zur Normalität? – Schwierigkeiten nach der Erkrankung bewältigen.“ spricht Herrn Fabian Völler, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut am Universitätsklinikum Köln, über Langzeitfolgen der Erkrankung, die einen großen Einfluss auf Themen der Lebensgestaltung wie Berufsausübung, Partnersuche oder Freundschaften haben können und stellt Strategien zum Umgang vor.

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