Was stärkt die seelische Widerstandskraft?

Warum bewältigen manche Menschen Stressoren und Krisen erfolgreich und gehen sogar gestärkt daraus hervor, während andere daran zerbrechen? Das ist die zentrale Frage der Resilienzforschung. Resilienz wird als die Aufrechterhaltung oder raschen Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach stressvollen Lebensereignissen definiert [1]. Das Fachwort leitet sich aus dem lateinischen resilire (deutsch: abprallen, zurückspringen) ab und beschreibt die Eigenschaft elastischer Werkstoffe, nach einer Verformung wieder in ihre Ausgangsform zurückkehren. In der Psychologie werden Menschen als resilient bezeichnet, die widrigen Lebensumständen (z. B. SARS-CoV-2-Pandemie) mit einer Anpassung (Erhalt bzw. Wiederherstellung der psychischen Gesundheit) begegnen.

Frauen in der Onkologie: eine Berufsgruppe mit besonders hoher Stressbelastung

Gerade in dem Berufsfeld der Onkologie sind die dort Tätigen vielfältigen Stressfaktoren auf unterschiedlichen Ebenen ausgesetzt. Sie haben mit den Stressoren des Berufes an sich zu kämpfen, insbesondere mit patientenbezogenen Stressoren (z. B. das täglich Erleben von Leiden/Tod, Heilungserwartungen, Aggression seitens der Patienten/Angehörigen), arbeitsbezogenen (z. B. Zeitdruck, hohe Verantwortung bei medizinischen Entscheidungen, lange und unregelmäßige Arbeitszeiten) und Stressfaktoren aufgrund von Arbeits(platz)-strukturen (z. B. Hierarchien, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Arbeitsverdichtung, Bürokratisierung), aber natürlich auch mit privaten Auslösern (z. B. Partnerschaftskonflikte, fehlende Freizeit). Allgemein deuten Studien darauf hin, dass weibliche Onkologen ein höheres Risiko für Burnout haben als männliche, was besonders für junge und unerfahrene Onkologinnen gilt, insbesondere wenn sie minderjährige Kinder haben [2-6]. Onkologinnen berichten von stärkeren Trauerreaktionen nach dem Tod von Patient*innen und mehr emotionalem Stress als ihre männlichen Kollegen [7]. Konkreter scheinen sie mehr Stress durch Mitgefühl und durch Konflikte mit Kolleg*innen zu empfinden [5]. Ein möglicher Grund der höheren Stressbelastung von jungen Onkologinnen wird v. a. in dem Konflikt zwischen Arbeit und Familie gesehen. Zwar ist eine schlechte Balance zwischen Arbeit und Familie für alle Onkologen ein Risikofaktor für Burnout, aber Frauen scheinen stärker betroffen zu sein, da sie meist mehr Haushalts- und Erziehungsaufgaben übernehmen als Männer [5, 7, 8]. Hinzu kommt, dass weibliche Medizinerinnen sich oft eine Teilzeitstelle oder geregelte Arbeitszeiten wünschen, sie diese aber selten finden und zusätzlich Vorurteile oder Benachteiligungen erfahren bzw. befürchten, wenn sie nach weniger Arbeitszeit fragen würden [2].

Wie halte ich mich im Berufsalltag als Onkologin resilient?

Resilienz ist kein seltenes Phänomen, das nur ausgewählte Menschen besitzen [9], sondern ein lebenslanger, dynamischer Lern- und Entwicklungsprozess, der trainierbar ist [10]. Obwohl auch eine genetische Veranlagung besteht, bildet sich ein großer Teil erst durch die Bewältigung von stressvollen Herausforderungen heraus. Genau hier setzen Interventionen zur Resilienzförderung an, da sie auf die Stärkung von Resilienzfaktoren (z. B. Optimismus, Selbstwirksamkeit, soziale Unterstützung) und assoziierter Konstrukte (z. B. Wohlbefinden) abzielen, um mit aktuellen oder zukünftigen Belastungen besser umzugehen. Bei Frauen in der Onkologie bietet sich hier v. a. das Ansetzen an den Burnout-Risikofaktoren an. Die Wirksamkeit von resilienzfördernden Interventionen bei Beschäftigten des Gesundheitswesens ist durch Metaanalysen gut belegt [11, 12]. Trotzdem gibt es bisher kaum Trainings, die speziell auf die Bedürfnisse von Onkologinnen zugeschnitten sind. Eine weitere Hürde für die Inanspruchnahme von Resilienztrainings könnte zudem die Tatsache sein, dass viele Onkolog*innen zögern, sich medizinische oder psychologische Hilfe bei Stress und Burnout zu holen, da sie sich Sorgen machen, ihre medizinische Lizenz zu verlieren [5]. Umso wichtiger ist es, mit frühzeitigen Präventionsangeboten Überforderungen und daraus resultierenden Erkrankung vorzubeugen. Resilienzfördernde Interventionen setzen meist auf individueller Ebene an, insbesondere bei den patienten- und arbeitsbezogenen Stressoren. Fokussiert wird beispielsweise das Training psychosozialer Kompetenzen (z. B. Empathie, Toleranz, Teamfähigkeit, Selbstwahrnehmung), Kommunikationsfähigkeiten (z. B. Feedback geben/erhalten, Patientenkontakt, achtsames Zuhören/Beobachten), Stressbewältigung und Selbstfürsorge [13-16]. Eine Studie von Granek und Kollegen [7] zeigte, dass sekundäre Traumatisierung durch die Konfrontation mit dem Lebensende bei Onkologinnen niedriger ist, wenn sie dem Thema Lebensende mit einer proaktiven, direkten Kommunikation begegnen, verglichen mit einem vermeidenden Kommunikationsstil. Direkte Kommunikation scheint nicht nur positive Effekte auf die Patienten zu haben, sondern auch auf der Seite der Ärztinnen auf die Zufriedenheit mit der Arbeit und das Gefühl, wirklich helfen zu können, was mit mehr Selbstwirksamkeit und weniger emotionaler Belastung durch Hilflosigkeit einhergeht. Zudem zeigen Studien, dass Faktoren wie intrinsische Motivation, ein Gefühl der Berufung und das Gefühl, sinnvolle Arbeit zu leisten, schützende Faktoren gegen Burnout bei Ärztinnen darstellen [5]. Auf der anderen Seite ist ein wichtiger Aspekt bei der Resilienzförderung bei Onkologinnen das Finden einer Balance zwischen Empathie und Präsenz im direkten Patientenkontakt bei gleichzeitigem Einhalten von persönlichen Grenzen sowie dem bewussten Einsatz von Selbstfürsorgetechniken (z. B. mittels Achtsamkeitsmeditation, reflektierenden Schreibübungen, Stärkung des Selbstmitgefühls) [17]. Hier haben sich bisher besonders Mindfulness-basierte und kognitiv-behaviorale Trainings als effektiv erwiesen [12, 18]. Bei Pflegekräften in der Onkologie wurde zum Beispiel nachgewiesen, dass das sogenannte „Compassion Fatigue Resilience Program” sekundäre Traumatisierung durch die Konfrontation mit dem Lebensende der Patient*innen reduzieren und einen klaren Kommunikationsstil mit den Patient*innen fördern kann [19]. Ansätze auf der Ebene der Rahmenbedingungen, also z. B. Arbeits(platz)-strukturen zu verändern, werden bedauerlicherweise seltener fokussiert. Zum Beispiel wären Strukturen wünschenswert, die eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf gewährleisten. So wären zum Beispiel ein höhere Anteil an Teilzeitstellen und mehr Flexibilität bei der Gestaltung der Stundenzahl und -verteilung der Arbeitszeit deutlich resilienzfördernd, gerade bei jungen Onkologinnen mit minderjährigen Kindern [2, 20].

Hier können Sie ansetzen:

Insgesamt hat sich gezeigt, dass persönliche Investitionen in folgende Bereiche helfen, langfristig gesund, zufrieden und leistungsfähig im Mediziner*innen Beruf zu bleiben [21].

Selbsterkenntnis und Selbstfürsorge

  • Eine regelmäßige Ziel- und Standortbestimmung („Wo stehe ich, wo will ich hin, was brauche ich dafür?“)
  • Achtsame Selbstwahrnehmung
    • Wahrnehmung und Priorisierung der Basisbedürfnisse: ausreichend Schlaf und (gesunde) Nahrungsaufnahme
    • Achtsamkeit im Alltag (z. B. Innehalten, Atemübungen, Meditation)
    • Aufmerksamkeitstraining für Positives (z. B. Führen eines Dankbarkeits- oder Glückstagebuchs)
  • Stressmanagement durch kognitive und Verhaltensstrategien (z. B. Einüben eines positiven Bewertungsstils, Stressabbau durch regelmäßige körperliche Aktivität und Entspannung)
  • Auszeiten
    • Begrenzung der Arbeitszeit
    • Kurze tägliche Auszeiten (z. B. sich jede Stunde eine kurze Auszeit von 1-2 Minuten nehmen, dabei aufstehen und sich kurz bewegen oder ins Grüne schauen, um den Geist und Körper zu entspannen – langes Sitzen ist ein Risikofaktor; Einsatz von Entspannungsübungen)
    • Planung regelmäßiger Urlaube

Investitionen in die Patient*innenbeziehung

  • Den Menschen dahinter sehen und ihn erreichen
  • Begegnungen mit Patient*innen als Anlass zur Selbstreflexion nehmen
  • Proaktiv-offene Kommunikation (rechtzeitige und umfassende Patient*inneninformation, v. a. auch bei Komplikationen und Behandlungsfehlern), aber auch Abgrenzung und Selbstschutz (z. B. bei unrealistischen Forderungen)
  • Fachliches Feuer am Brennen halten (z. B. Fort- und Weiterbildung, neue Projekte)

Investitionen in die Arbeitsbeziehung

  • Pflege von Kollegialität und Arbeitsbeziehungen – kleine Gesten zählen, z. B. fachliche/emotionale Unterstützung, Kollegen Kaffee mitbringen, nach dem Wochenende erkundigen, Anerkennung/Dank aussprechen
  • Offener Umgang mit fachlichen Unsicherheiten, indem Kommunikation von fachlichen Unsicherheiten als Zeichen der professionellen Seriosität angesehen wird
  • Institutionalisierter kollegialer Austausch (z. B. Supervision, Qualitätszirkel, Balint-Gruppen, Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen)
  • Eigene Grenzen aktiv vertreten – ein klares Profil schaffen (Stichwort: „Was kann man mit mir machen und was nicht.“)

Investitionen in die Selbstorganisation

  • Zeitmanagement: Aufbau arbeitserleichternder Strukturen durch Standardisieren/ Strukturieren
  • Innere Haltung gegenüber unliebsamen Aufgaben ändern (z. B. „Wenn es sein muss, wie kann ich es mir schön gestalten?“) und Verwaltungsaufgaben als wichtig und notwendig akzeptieren

Investitionen in die außerberuflichen Lebensumwelten

  • Diversifikation statt Monokultur
  • Freizeitaktivitäten zum Stressausgleich (z. B. Sport, Kultur)
  • Soziale Beziehungen als Kraftquelle
    • Pflege der Beziehung v. a. durch ritualisierte Zeitfenster (z. B. regelmäßiges gemeinsames Essen, Sport) und bewusste Präsenz („Wenn ich zuhause bin, bin ich nur zuhause.“)
    • Privater Austausch über berufliche Belastungen („Dampf ablassen“, „Außenperspektive“)

Fazit

Resilienz ist ein lebenslanger Lernprozess, der Fort- und Rückschritte beinhaltet. Nicht alles ist beherrschbar und manches ist so tragisch, dass es eine gute und normale Reaktion ist, psychische Symptome zu entwickeln (z. B. Tod eines Angehörigen). Aber frühzeitige Präventionsansätze, z. B. in Form von resilienzfördernden Interventionen, können dabei helfen, stressbedingte Folgeerkrankungen wie ein Burnout vorzubeugen und zu verhindern. Und nicht zuletzt ist es wichtig im Kopf zu behalten, dass nicht nur ich selbst alle Verantwortung für die Erhaltung meiner psychischen Gesundheit trage, sondern dass vermeidbare Widrigkeiten in den Arbeits- und Lebenswelten verändert werden müssen (z. B. durch den Arbeitgeber). Gute Rahmenbedingungen für Resilienzentwicklung zu schaffen ist deshalb auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Denn nur wer gute Lebens-, Lern-, und Arbeitsumwelten vorfindet, kann sein volles Potential entfalten.
Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsförderung und Resilienz laden wir Sie ein, die Homepage des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung zu besuchen.

Über die Autorin

Dr. phil. Dipl.-Psych. Isabella Helmreich ist wissenschaftliche Leiterin des Bereichs „Resilienz und Gesellschaft“ am Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz und Psychologische Psychotherapeutin mit langjähriger klinischer Erfahrung. Nach ihrem Studium der Psychologie an der Universität Trier war sie zuerst als Projektmanagerin in einem internationalen Marktforschungsunternehmen tätig. Danach wechselte sie an die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz und absolvierte die Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie). Nach der Approbation arbeitete sie als Psychotherapeutin in freier Praxis und promovierte an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz im Bereich Depression zum Dr. phil. Seit der Gründung des LIR 2014 (vormals Deutsches Resilienz Zentrum; DRZ) war sie zuerst als wissenschaftliche Leiterin der Geschäftsstelle tätig, seit 2020 leitet sie den Bereich „Resilienz & Gesellschaft“. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten gehört die Gesundheitsprävention, insbesondere die Entwicklung und Durchführung von evidenzbasierten Interventionen zur Resilienzförderung, sowie der Aufbau der Resilienz-Ambulanz und des wissenschaftlich fundierten Kompetenz- und Beratungszentrums zu Fragen rund um Stress und Resilienz. Sie ist regelmäßig als Dozentin für Resilienz-Workshops und Vorträge für öffentliche und karitative Einrichtungen sowie private Unternehmen tätig.

  1. Kalisch R, Baker D, Basten U et al. The resilience framework as a strategy to combat stress-related disorders. Nat Hum Behav 2017; 1: 784–790. doi:10.1038/s41562-017-0200-8

  2. Rich A, Viney R, Needleman S et al. 'You can't be a person and a doctor': the work-life balance of doctors in training-a qualitative study. BMJ open 2016; 6: e013897. doi:10.1136/bmjopen-2016-013897

  3. Shanafelt TD, Gradishar WJ, Kosty M et al. Burnout and career satisfaction among US oncologists. J Clin Oncol 2014; 32: 678-686. doi:10.1200/jco.2013.51.8480

  4. Eelen S, Bauwens S, Baillon C et al. The prevalence of burnout among oncology professionals: oncologists are at risk of developing burnout. Psychooncology 2014; 23: 1415-1422. doi:10.1002/pon.3579

  5. Hipp M, Pilz L, Al-Batran SE et al. Workload and quality of life of medical doctors in the field of oncology in Germany - a survey of the working group quality of life of the AIO for the study group of internal oncology. Oncol Res Treat 2015; 38: 154-159. doi:10.1159/000381074

  6. Rath KS, Huffman LB, Phillips GS et al. Burnout and associated factors among members of the Society of Gynecologic Oncology. Am J Obstet Gynecol 2015; 213: 824.e821-829. doi:10.1016/j.ajog.2015.07.036

  7. Granek L, Krzyzanowska MK, Nakash O et al. Gender differences in the effect of grief reactions and burnout on emotional distress among clinical oncologists. Cancer 2016; 122: 3705-3714. doi:10.1002/cncr.30236

  8. van Hooff JH. Rationalising inequality: heterosexual couples' explanations and justifications for the division of housework along traditionally gendered lines. Journal of Gender Studies 2011; 20: 19-30. doi:10.1080/09589236.2011.542016

  9. Masten AS. Ordinary magic. Resilience processes in development. Am Psychol 2001; 56: 227-238

  10. Linz S, Helmreich I, Kunzler A et al. Interventionen zur Resilienzförderung bei Erwachsenen - Eine narrative Übersichtsarbeit. Psychother Psychosom Med Psychol 2020; 70: 11-21. doi:10.1055/a-0830-4745

  11. Kunzler AM, Helmreich I, König J et al. Psychological interventions to forster resilience in healthcare students. Cochrane Database Syst Rev 2020; Issue 7. Art. No.: CD013684. doi:10.1002/14651858.CD013684

  12. Kunzler AM, Helmreich I, Chmitorz A et al. Psychological interventions to foster resilience in healthcare professionals. Cochrane Database Syst Rev 2020; Issue 7. Art. No.: CD012527. doi:10.1002/14651858.CD012527.pub2.

  13. Mache S, Danzer G, Klapp B et al. An Evaluation of a Multicomponent Mental Competency and Stress Management Training for Entrants in Surgery Medicine. J Surg Educ 2015; 72: 1102-1108. doi:10.1016/j.jsurg.2015.06.018

  14. Mache S, Baresi L, Bernburg M et al. Being prepared to work in Gynecology Medicine: evaluation of an intervention to promote junior gynecologists professionalism, mental health and job satisfaction. Archives of Gynecology and Obstetrics 2017; 295: 153-162. doi:10.1007/s00404-016-4223-6

  15. Sood A, Sharma V, Schroeder DR et al. Stress Management and Resiliency Training (SMART) program among Department of Radiology faculty: a pilot randomized clinical trial. Explore (NY) 2014; 10: 358-363. doi:10.1016/j.explore.2014.08.002

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  19. Potter P, Deshields T, Berger JA et al. Evaluation of a compassion fatigue resiliency program for oncology nurses. Oncol Nurs Forum 2013; 40: 180-187. doi:10.1188/13.Onf.180-187

  20. Keeton K, Fenner DE, Johnson TR et al. Predictors of physician career satisfaction, work-life balance, and burnout. Obstet Gynecol 2007; 109: 949-955. doi:10.1097/01.Aog.0000258299.45979.37

  21. Zwack J. Wie Ärzte gesund bleiben – Resilienz statt Burnout. Stuttgart: Thieme Verlag; 2013

Zuletzt aktualisiert: 04.05.2021

Im neunten Webinar „Digitaler Helfer gegen Fatigue: Die Untire App sprach Herr Simon Spahrkäs, MSc, Psychologe mit Spezialisierung auf Onkologie und PhD Kandidat an der Universität Groningen, über krebsbedingte Fatigue und was Betroffene selbst dagegen tun können. Dazu stellte er ein digitales Selbstmanagement-Programm vor, die Untire App, die speziell für Krebspatienten entwickelt wurde. Im Webinar erklärte Herr Spahrkäs, wie die App Betroffenen im Alltag helfen kann, ihre Fatigue zu reduzieren und wieder mehr Energie zu bekommen.

Social Distancing ist weiter angesagt, Kongresse und Events finden oftmals in der virtuellen Welt statt. Doch, wie kann ich auch digital sichtbar bleiben und mein Netzwerk ausbauen?

Im achten Webinar „Rückkehr zur Normalität? – Schwierigkeiten nach der Erkrankung bewältigen.“ spricht Herrn Fabian Völler, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut am Universitätsklinikum Köln, über Langzeitfolgen der Erkrankung, die einen großen Einfluss auf Themen der Lebensgestaltung wie Berufsausübung, Partnersuche oder Freundschaften haben können und stellt Strategien zum Umgang vor.

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