Takeda Oncology für Frauen in der Onkologie

Takeda ist ein global agierendes Unternehmen, das sich seit über 235 Jahren und in mehr als 70 Ländern weltweit mit innovativen Gesundheitslösungen für Patienten einsetzt – von der Prävention über die Behandlung bis hin zur Heilung. Wir übernehmen Verantwortung – ob als Arbeitgeber mit hoch qualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder als Teil des deutschen Gesundheitssystems mit seinen hohen Standards. 

Mit unserer Spezialisierung vor allem auf schwere Erkrankungen unter anderem im Bereich der Onkologie sind wir dort engagiert, wo das Bedürfnis der Patienten nach besseren Therapien ganz besonders groß ist. Wir möchten einen entscheidenden Beitrag zu einer bestmöglichen Versorgung und Behandlung von Krebspatienten in Deutschland leisten – jetzt und in Zukunft. Dazu müssen wir alle an einem Strang ziehen: Forschung und Industrie, Patienten, Pfleger und Ärzte – Männer wie Frauen.

Sicherung der Versorgung erfordert Ärztinnen in Leitungsfunktionen

Vorliegende Umfragen und Statistiken zeigen deutlich, dass Ärztinnen, darunter auch Onkologinnen, in Deutschland Schwierigkeiten haben, in leitende und Führungspositionen aufzusteigen – trotz hoher Qualifikation und Zuwachsraten bei Studienabschlüssen und Promotionen. In der Inneren Medizin (inkl. Onkologie) liegt der Frauenanteil in Führungspositionen (Direktorate, Lehrstühle, unabhängige Abteilungsleiterinnen) bei ca. 3 Prozent1. Dass sich diese Situation mittel- bis langfristig ändern muss, stellt die DGHO in einer Schriftenreihe2 auch im Hinblick auf die künftig zu sichernde Versorgung fest. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es notwendig sein, eine größere Anzahl von Patientinnen und Patienten medizinisch zu versorgen. Ausgehend von einer steigenden Krebsneuerkrankungsrate trifft dies insbesondere für die Onkologie zu. Ärztinnen müssten daher auch in Zukunft weiter berufstätig bleiben können – dies schließe ein, dass sie leitende Funktionen einnehmen können und müssen.

Selbst gesteckte Karriereziele verwirklichen

Wir haben daher ein Programm zur Förderung und Unterstützung von Frauen in der Onkologie ins Leben gerufen: Wir wollen uns damit dafür einsetzen, den Weg für Frauen in der Onkologie mitzugestalten, auf die bestehenden Probleme und Herausforderungen aufmerksam zu machen und in unserem Rahmen Lösungen anbieten. Unseren Fokus setzen wir hier darauf, den Onkologinnen in Deutschland wertvolle Unterstützung bei der Weiterbildung, vor allem zu den Themen Führung und Karriereplanung, zu bieten. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, dass sich Frauen in der – nach wie vor – Männer-dominierten Medizinerwelt behaupten und ihre selbst gesteckten Karriereziele verwirklichen können.

Was extern angestrebt wird, muss intern stimmen: Chancengleichheit bei Takeda

Die Förderung qualifizierter Frauen ist für uns ein essentielles Thema – auch im eigenen Unternehmen: 50 Prozent aller Beschäftigten von Takeda in Deutschland sind Frauen. Unter den Führungskräften unserer Vertriebsgesellschaft am Standort Berlin liegt der Frauenanteil bei 36 Prozent. Damit geben wir uns jedoch nicht zufrieden: Wir sind uns bewusst, dass insbesondere die neue Generation veränderte Bedürfnisse an die Arbeitswelt hat – dafür wollen wir entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Neben weiteren Initiativen wurde u.a. gemeinsam mit der TU Berlin eine Studie initiiert, um die Erfolgsfaktoren für Frauen in Führungspositionen zu untersuchen, mit dem Ziel, die Vielfalt und Nachhaltigkeit unserer Unternehmenskultur in Deutschland zu stärken.

  1. https://www.aerztinnenbund.de/downloads/4/WoT.pdf

  2. DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V.: Gesundheitspolitische Schriftenreihe der DGHO. Die berufliche Situation von Frauen in der Hämatologie und Onkologie. Fakten und Forderungen. 2014. Band 5.


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Zuletzt aktualisiert: 22.02.2018