NINLARO®: Für Patienten, bei denen nicht auf einen Proteasom-Inhibitor verzichtet werden soll

Proteasom-Inhibitor-basierte Triplett-Therapien

Die Proteasom-Inhibition (PI) ist ein wichtiger Wirkansatz in der Therapie des Multiplen Myeloms. Den Nutzen einer PI-basierten Triplett-Therapie unterstreichen zwei Metaanalysen aus dem Jahr 2017.1,2 Diese zeigen, dass Patienten von einem Triplett-Regime grundsätzlich in höherem Ausmaß profitieren als von einem Duplett-Regime und dass die modernen Tripletts – bezogen auf das progressionsfreie Überleben – insgesamt ähnlich wirksam sind.1,2

  • CrI = credible interval („Glaubwürdigkeitsintervall“)

  • PFS = progressionsfreies Überleben

Überlegenes PFS unter PI-basierten Tripletts2

  • KI = Konfidenzintervall

Hinweis auf verlängertes OS unter NINLARO®+Rd

In einer chinesischen Erweiterung der TOURMALINE-MM1-Studie wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von NINLARO® plus Lenalidomid und Dexamethason (Rd) bei Patienten mit rrMM im Vergleich zu Placebo plus Rd untersucht.3 Das Ergebnis dieser Studie legt nahe, dass Patienten im NINLARO®+Rd Arm ein verlängertes Gesamtüberleben zeigen, verglichen mit Placebo+Rd.3 Das OS lag danach im NINLARO®-Arm bei median 25,8 Monaten und im Placebo-Arm bei 15,8 Monaten.3

Hinweis auf Vorteil im Gesamtüberleben mit NINLARO®+Rd vs. Placebo+Rd#,3

  • # Ergebnisse einer doppelblinden, placebokontrollierten randomisierten Phase-III-Studie mit 115 chinesischen Patienten mit NINLARO®+Rd gegenüber Placebo+Rd bei einem medianen Follow-up von 19,1 Monaten

Vertieftes Ansprechen unter NINLARO®+Rd verglichen mit Placebo+Rd

Patienten mit rrMM können im Verlauf der Therapie mit NINLARO® von einer Vertiefung des Ansprechens auf die Medikation profitieren: Die Gesamtansprechrate (ORR) auf NINLARO®+Rd lag in der Zulassungsstudie TOURMALINE-MM1 bei 78,3 % vs. 71,5 % unter Placebo+Rd.4 Die Patienten sprachen dabei schnell und dauerhaft auf NINLARO® an.4 Im Verlauf der Behandlung mit NINLARO® erreichten mehr Patienten ein Ansprechen auf die Therapie und dieses verbesserte sich zusätzlich mit der Zeit, sodass mehr Patienten ein sehr gutes partielles Ansprechen oder ein vollständiges Ansprechen aufwiesen.4

NINLARO® kann bis zum Progress der Erkrankung oder bis eine inakzeptable Toxizität auftritt eingenommen werden.*,5

  • *Die Behandlung mit NINLARO® sollte durchgeführt werden, bis eine Krankheitsprogression oder eine inakzeptable Toxizität auftritt. Die Behandlung mit NINLARO® in Kombination mit Rd über mehr als 24 Zyklen sollte auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung basieren, da über 24 Zyklen hinausgehende Daten zur Verträglichkeit und Toxizität nur in begrenztem Umfang vorliegen.5

Vertieftes Therapieansprechen durch NINLARO®+Rd4

  • CR = komplette Remission; PR = partielles Ansprechen; VGPR = sehr gute partielle Remission

  1. van Beurden-Tan CHY, et al. J Clin Oncol 2017;35:1312-1319

  2. Sun Z et al., Crit Rev Oncol Hematol 2017;113:249-255

  3. Hou J, et al. J Hematol Oncol 2017;10(1):137

  4. Moreau P, et al. N Engl J Med 2016;374:1621-1634 & Supplementary Appendix

  5. Fachinformation NINLARO®, aktueller Stand

Pflichtangaben Ninlaro®

NINLARO® 2,3 mg / NINLARO® 3 mg / NINLARO® 4 mg Hartkapseln
Zusammensetzung: Jede Hartkapsel enthält 2,3 mg / 3 mg / 4 mg Ixazomib (entspricht
3,3 mg / 4,3 mg / 5,7 mg Ixazomibcitrat). Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Talkum. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-oxid (E 172) [3 mg: Eisen(II,III)-oxid (E 172), 4 mg: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172)]. Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E 172).
Anwendungsgebiete: NINLARO ist in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason für die Behandlung des multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten indiziert, die mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit geg. den Wirkstoff od. einen d. sonstigen Bestandteile. Da Ixazomib in Kombination mit Lenalidomid u. Dexamethason angewendet wird, sind die Fachinformationen dieser Arzneimittel im Hinblick auf zusätzliche Kontraindikationen zu beachten. Kindern u. Jugendliche unter 18 Jahren: Nicht empfohlen. Schwangerschaft: Nicht empfohlen. Stillzeit: Stillen vor Einnahme beenden. Gebärfähige weibliche und zeugungsfähige männliche Patienten müssen während und bis zu 90 Tage nach der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Nebenwirkungen: Da Ixazomib in Kombination mit Lenalidomid u. Dexamethason angewendet wird, sind die Fachinformationen dieser Arzneimittel im Hinblick auf zusätzliche Nebenwirkungen zu beachten. Nebenwirkungen, die eine sofortige Information des Arztes erforderlich machen: Sehr häufig, schwerwiegend: Thrombozytopenie, die zu Nasenbluten u. leicht auftretenden blauen Flecken führen kann, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, periphere Neuropathie, peripheres Ödem, Hautausschlag, der jucken kann und nur an wenigen Körperstellen oder am ganzen Körper auftritt. Selten: akute febrile neutrophile Dermatose (Sweet-Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom, Muskelschwäche, Gefühlsverlust in den Zehen und Füßen oder Lähmungen der Beine (Querschnittsmyelitis), posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom, Tumorlyse-Syndrom, thrombotische Mikroangiopathie einschließlich thrombotisch-thrombozytopenische Purpura. Sonstige mögliche Nebenwirkungen: Sehr häufig: Verstopfung, Rückenschmerzen, Infektion der oberen Atemwege, Fatigue, Neutropenie, Appetitverlust, Arrhythmie, Augenprobleme, einschließlich verschwommenes Sehen, trockenes Auge, Konjunktivitis. Häufig: Herpes zoster, Hypotonie, Herzinsuffizienz, Leberinsuffizienz einschl. Enzymstörungen, Hypokaliämie. Über eine Pilzpneumonie u. virale Pneumonie mit tödlichem Ausgang wurde bei Patienten, die Ixazomib, Lenalidomid und Dexamethason in Kombination erhielten, selten berichtet.
Warnhinweis: Zytotoxisch.
Wechselwirkungen sowie weitere Hinweise: siehe Fachinformation.
Verschreibungspflichtig.
EU-Zulassungsinhaber: Takeda Pharma A/S, Vallensbaek Strand, Dänemark
Kontaktadresse d. Pharmazeutischen Unternehmens in Deutschland: Takeda GmbH, Byk-Gulden-Str.2, 78467 Konstanz, Tel.: 0800 8253325, medinfoEMEA@takeda.com 

Stand: 08/2020

Zuletzt aktualisiert: 05.10.2020