ALUNBRIG®

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Quellen

a. Phase 3-Studie im direkten Vergleich von Brigatinib zu Crizotinib. Ergebnisse laut Prüfarzt.

ALK: Anaplastische Lymphomkinase, ESMO: European Society for Medical Oncology, HR: Hazard-Ratio, NSCLC: Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom, PFS: Progressionsfreies Überleben

1. Fachinformation ALUNBRIG®, Aktueller Stand

2. Camidge DR, et al. Ann Oncol 2019; 30(suppl 9):ix183-ix202. 10.1093/annonc/mdz446.

3. Camidge DR, et al. Oral presentation im Rahmen des ESMO Asia Congress; 22.-24. November 2019; Singapur. LBA-1; Online unter: https://oncologypro.esmo.org/meeting-resources/esmo-asia-congress-2019/brigatinib-vs-crizotinib-in-patients-with-alk-inhibitor-naive-advanced-alk-nsclc-updated-results-from-the-phase-iii-alta-1l-trial; Letzter Zugriff 29. Juli 2020.

Alunbrig® 30 mg / Alunbrig® 90 mg / Alunbrig® 180 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Brigatinib.
Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 30 mg / 90 mg / 180 mg Brigatinib.
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), hochdisperses, hydrophobes Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Talkum, Macrogol, Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171).
Anwendungsgebiete: Alunbrig ist als Monotherapie bei erwachsenen Patienten mit anaplastischer-Lymphomkinase (ALK)-positivem, fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) angezeigt, die zuvor nicht mit einem ALK-Inhibitor behandelt wurden. Alunbrig ist als Monotherapie bei erwachsenen Patienten mit ALK-positivem, fortgeschrittenem NSCLC angezeigt, die zuvor mit Crizotinib behandelt wurden.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, Stillen.
Nebenwirkungen: Umgehende Information des Arztes erforderlich bei Auftreten folgender Nebenwirkungen: Sehr häufig: Bluthochdruck (Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Brustschmerzen oder Kurzatmigkeit), Sehstörungen (Blitze sehen, verschwommen sehen oder Schmerzen der Augen durch Licht), erhöhte Kreatinphosphokinase-Werte im Bluttest (unerklärliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder –schwäche), erhöhte Amylase- oder Lipasewerte im Bluttest (Schmerzen im Oberbauch, einschließlich Bauchschmerzen, die sich beim Essen verschlimmern und in den Rücken ausstrahlen, sowie Gewichtsverlust oder Übelkeit), erhöhte Leberenzymwerte im Bluttest (Aspartat-Aminotransferase, Alanin-Aminotransferase) (rechtsseitige Bauchschmerzen bzw. eine Gelbfärbung der Haut oder des Augapfels oder dunkler Urin), erhöhter Blutzucker (durstig, häufiger urinieren müssen, sehr hungrig, Übelkeit oder schwach oder müde oder verwirrt). Häufig: Lungenentzündung (verschlechternde Lungen- oder Atembeschwerden, einschließlich Brustschmerzen, Husten und Fieber, insbesondere in der 1. Woche der Einnahme von Alunbrig, kann Zeichen für ernsthafte Lungenprobleme sein), niedriger Puls (Schmerzen in der Brust oder Unwohlsein, Veränderungen im Herzschlag, Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht). Gelegentlich: Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere und anhaltende Magenschmerzen verursachen kann, mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen (Pankreatitis). Weitere mögliche Nebenwirkungen: Sehr häufig: Pneumonie, Infektion der oberen Atemwege, Anämie, verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen, sogenannte Neutrophile und Lymphozyten im Bluttest, verlängerte Blutgerinnungszeit im Test “Aktivierte partielle Thromboplastinzeit“, erhöhte Insulinwerte im Blut, verringerte Phosphorwerte im Blut, verringerte Magnesiumwerte im Blut, erhöhte Kalziumwerte im Blut, verringerte Natriumwerte im Blut, verringerte Kaliumwerte im Blut, verminderter Appetit, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, wie Taubheit, Kribbeln, Prickeln, Schwäche oder Schmerzen in Händen oder Füßen (periphere Neuropathie), Schwindel, Husten, Kurzatmigkeit, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Stomatitis, erhöhter Wert des Enzyms alkalische Phosphatase im Blut - kann auf Organfunktionsstörungen oder Verletzungen hinweisen, Ausschlag, Juckreiz, Gelenk- oder Muskelschmerzen einschließlich Muskelkrämpfe), erhöhter Kreatininwert im Blut - kann auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hindeuten, schwere dauernde Müdigkeit und Erschöpfung, Gewebsschwellung durch eingelagerte Flüssigkeit, Fieber. Häufig: Im Bluttest verringerte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten), was das Risiko von Blutungen und Blutergüssen erhöhen kann. Schlafstörungen (Schlaflosigkeit), Gedächtnisschwäche, Änderung des Geschmackssinns, abnormale elektrische Aktivität des Herzens (verlängertes QT Intervall im EKG), Tachykardie, unregelmäßiger Herzschlag, trockener Mund, Verdauungsstörungen, Blähungen, erhöhte Laktatdehydrogenasewerte im Blut - kann auf einen Gewebeschaden hinweisen, erhöhter Bilirubinspiegel im Blut, trockene Haut, Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Schmerzen der Rippen und Brustmuskulatur, Schmerzen in Armen und Beinen, Muskel- und Gelenksteifigkeit, Brustschmerzen und –beschwerden, Schmerzen, erhöhte Cholesterinwerte im Blut, Gewichtsverlust.
Warnhinweis: Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten.
Wechselwirkungen sowie weitere Hinweise: siehe Fachinformation.
Verschreibungspflichtig.
EU-Zulassungsinhaber: Takeda Pharma A/S, Taastrup, Dänemark
Kontaktadresse d. Pharm. Unternehmens in Deutschland: Takeda GmbH, Byk-Gulden-Straße 2, 78467 Konstanz, Tel.: 0800 8253325, medinfoEMEA@takeda.com
Stand: 07/2020

Zuletzt aktualisiert: 29.07.2020