ALK-positives NSCLC – Testung bringt Gewissheit

Die Leitlinien für Ärzte zur Behandlung von Patienten mit NSCLC sehen vor, dass einige Patientengruppen auf eine ALK-Translokation getestet werden. Bei welchen Patienten die Untersuchung durchgeführt wird, hängt vom Tumortyp und dem Rauchstatus des Patienten ab.1 

Hintergrund ist zum Beispiel, dass bestimmte Formen des Lungenkrebses gehäuft bei Nicht- oder Wenig-Rauchern vorkommen. Die Untersuchung kann bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung bereits zum Zeitpunkt der Erstdiagnose, unter Umständen aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.2 

Die ALK-Testung wird an Tumormaterial mit modernen molekulargenetischen Verfahren wie z.B. der so genannten FISH-Analyse (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung) oder auch mit immunohistochemischen (IHC) Methoden durchgeführt.3

Molekulargenetische Untersuchung mittels FISH-Analyse und IHC

ALK evaluation in the world of multiplex testing: Network Genomic Medicine (NGM): the Cologne model for implementing personalised oncology. Heydt C, Kostenko A, Merkelbach-Bruse S, Wolf J, Büttner R. Ann Oncol. 2016 Sep;27 Suppl 3:iii25-iii34. doi: 10.1093/annonc/mdw303. Review. PMID: 27573753

  1. Onkopedia Leitlinie „Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC)“

  2. Lindeman NI et al., J Thorac Oncol 2013;8(7):823-859

  3. Novello S et al., Ann Oncol 2016;27(Suppl 5):v1-v27

Zuletzt aktualisiert: 15.05.2018