Ursachen und Risikofaktoren

Was sind Ursachen eines Multiplen Myeloms?

Warum jemand an einem Multiplen Myelom erkrankt, ist – wie auch bei vielen anderen Krebsarten – nicht eindeutig zu beantworten. Das Multiple Myelom tritt vermehrt im hohen Lebensalter und etwas öfter bei Männern auf (Verhältnis von erkrankten Männern zu Frauen 3:2). Eine familiäre Häufung kommt zwar vor, ist aber eher selten1. Umweltfaktoren werden als mögliche Auslöser diskutiert2, 3. Darüber hinaus gibt es bestimmte Vorerkrankungen, die das Erkrankungsrisiko erhöhen können. Hierzu zählen die sogenannte monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) sowie das schwelende Myelom („smouldering myeloma“)1, 2, 3, 9.

Was begünstigt ein Multiples Myelom?

Ursachen und Risikofaktoren

Entstehung, Ursachen und Risikofaktoren des Multiplen Myeloms

Beim Multiplen Myelom entarten sogenannte Plasmazellen (Myelomzellen) und teilen sich unkontrolliert. Sammeln und vermehren sich die entarteten Plasmazellen nur an einer Stelle im Knochenmark oder aber auch außerhalb des Knochens, spricht man von einem Plasmozytom, bei mehreren Stellen von einem „Multiplen Myelom“.

Krebs entsteht dann, wenn sich eine körpereigene Zelle krankhaft verändert und in der Folge unkontrolliert vermehrt.1 So auch beim Multiplen Myelom. Die Zelle, die hier entartet und sich ungezügelt teilt, ist eine sogenannte Plasmazelle (Myelomzelle). Plasmazellen werden im Knochenmark gebildet und sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems.2

Ist nur ein einzelner Tumor aus entarteten Plasmazellen vorhanden, spricht man von einem Plasmozytom. Bilden sich an mehreren Stellen im Knochenmark sogenannte „Herde“, handelt es sich um ein „Multiples Myelom“.

Doch wie entsteht die Erkrankung im Körper? Was passiert dabei genau? Welche Auswirkungen hat sie auf den Stoffwechsel? Diese und weitere Antworten erhalten Sie in folgendem Video.