Anlaufstellen und Angebote

Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen

Eine Krebserkrankung verändert das Leben von Patientinnen, Patienten und auch von ihren Angehörigen. Die Krankheit kann körperliche und seelische Belastungen mit sich bringen oder auch sozialrechtliche Fragestellungen aufwerfen.

Ein Gespräch mit Fachleuten über die persönlichen Sorgen und Nöte kann daher ein erster wichtiger Schritt sein, sich helfen lassen. Erste Anlaufstellen können sein:

  • Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen
  • Ambulante Anlaufstellen und Ansprechpartner, wie
    • Psychosoziale Krebsberatungsstellen (bieten Patienten und Angehörigen in sämtlichen Phasen der Erkrankung und Behandlung professionelle, kostenfreie und vertrauliche psychoonkologische Unterstützung, Beratung, Begleitung und ggf. Vermittlung)
    • Hausarztpraxen (erste wichtige Anlaufstelle bei Sorgen und Ängsten), Fachärzte für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin
    • Psychoonkologische Ambulanzen
    • Onkologische Schwerpunktpraxen
  • Stationäre Einrichtungen, wie
    • Krankenhäuser (erste Ansprechpartner sind Ärzte und Pflegekräfte, bei Bedarf können sie weiteren Kontakt zu Fachabteilungen herstellen)
    • Rehabilitationseinrichtungen
    • Sozialdienste in Kliniken

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Links für weitere Informationen und zu möglichen Angeboten:

  1. „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und der Stiftung

  2. Deutsche Krebshilfe. Psychoonkologie: Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige (Februar 2016). Patientenleitlinie. AWMF-Reg. Nr.: 032-051OL

Zuletzt aktualisiert: 20.11.2017